Obduktionen – des Anderen

Säßen sie um einen Tisch herum, sie wüssten sich zu benehmen – oder nicht – der Plan ist durchschaut: es genügt, sich selbst zu produzieren und die Tugenden der Kritik herauszuarbeiten. Im Sinn einer Wiederbelebung

Obduktionen – des Anderen

den die Maschine obduziert hat

Wer etwas finden will, muss wissen, was er sucht – was sie sucht

Es sitzt das Misstrauen vor Maschinen, die das Selbstvertrauen zu mindern suchen, Assoziationen durchkreuzen den Raum und weil überall wieder erkennbare Muster, Bilder, Konturen und Schemen erwartet werden, entzieht es sich der Erkennbarkeit – sie sagen, er war keiner von uns

Es sitzt vor dir das Vermächtnis einer Unauffindbarkeit in den Gemütslagen – es sitzt vor dir einer, dem Menschen Maschinen geworden sind, da Worte Klang und Wolken sind

Es sitzt vor dir das Entsetzen über einen Fortschritt der rückständig macht und selbstsüchtig

Da die Maschinen Freiheit verzehren – die Erinnerungen verblassen, das Wiederfinden Suchen bedeutet in der Flucht vor Ablenkung und Häufung – der Rhythmus der Maschine gibt kaum Input, Vorbeifliegendes prägt das Bild. Vereinfachungen als Klebstoff. Manifeste ertönen. Du sollst das aushalten, du darfst verharren, die Verdichtung dessen übernehmen die Anderen – halte still.

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